22.04.2019, HAMBURG. Wäre ich selber nich an Bord gewesen, hätte ich es nicht für möglich gehalten.
Ganz gemütlich an der Bille gestartet. Gleich die ersten in der Tiefstackschleuse und dann elbabwärts Richtung Wedel.

Schönstes Wetter, 5,5kn und eine ruhige Elbe. Bestes Ausflugswetter. Dann plötzlich kurz vor der Hafeneinfahrt drosseln ich die Geschwindigkeit und mein BUKH meint mehr daraus zu machen und tuckert sich langsam ins aus. „Hallo!“ wir sind in der Einfahrt! Der Mast und die Segel sind noch im Winterlager! Die Strömung und der Restschub bringen mich gerade noch so in den Yachthafen hinein. Wäre da nich der nette Motorbootfahrer der mein Winken mit Lampen und Handschuh erkannte, wäre ich vermutlich wieder mit der Strömung aus dem Yachthafen rausgetrieben worden. So konnte ich dann doch noch etwas gestresst meinen Liegeplatz erreichen.

Hier war alles noch sooooo schön….

Gottseidank ohne weiteren Stress heile am Steg in Wedel festmachen können 😉

Da liegt sie nun als wäre nichts passiert ….

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Seit dem liegt sie nun hier. „Was ist los mit Dir“, was mag der Grund sein, frage ich mich und versuche mit meinem Werkstattbuch und mittlerweile ansatzweise guten Sachverstand über den BUKH-DV 10 an die Ursachenanalyse ran zu machen. Fazit: Keine Kompression mehr – Ventile, Kolben oder Zylinderkopfdichtung? Ich bin damit mit dem Thema durch! Jetzt muss ein Profi ran. Wer kann mir nur helfen? Mein Schrauber ist im Urlaub und ausgebucht. Also Ebay-Kleinanzeigen und Facebook – mal sehen was mich jetzt am schnellsten und zuverlässigsten weiter bringt

„Jede Art von Hilfe ist herzlich willkommen – würde gerne noch zum Segel kommen diese Saison ;-)…. D a n k e.

Gruß

Frank